25.02.2007

Ankünpfungen und Grundlegendes

Modesoziologie II, WS 2006/07
Versuch einer Reflexion des Seminars mit Blick auf die soziologische Forschung
(von Klaus Möller)

Wenn man sich die verschiedenen Ausarbeitungen zum Thema Mode anschaut, wird ein breites Spektrum ganz unterschiedlicher Einzelthemen sichtbar, die wir mit Mode verbinden und man erhält den Eindruck, es handle sich dabei zudem um einen kleinen Ausschnitt aus den vielen Bereichen, die mit Mode etwas zu tun haben. Wenn wir nun das Verbindende zwischen all diesen Phänomen finden, dann müsste dies das Wesen der Mode sein.

Mode wird oft mit den Erscheinungen, die sie hervorruft, verwechselt. Aber Mode selbst hat nichts mit Kleidung, Frisuren, Farben, Formen etc. zu tun. Mode steht für Veränderung und zwar für eine bestimmte Form von Veränderung. Nicht von ungefähr heißt deshalb ein Buch zum Thema Mode "Die Verbindlichkeit des Vorübergehenden" (Esposito 2004). Wie Elena Esposito diesen Titel ausführt und begründet, werde ich weiter unten erläutern.

Das, was wir vielfach als Mode bezeichnen, ist also eine Auswirkung von Mode. Kleidung tragen ist eine Möglichkeit Mode sichtbar zu machen. Ungefähr so wie ein aufgeblasener Luftballon Luft sichtbar macht, die in ihm steckt, obwohl die Luft selbst unsichtbar bleibt.

Mode ist also die Voraussetzung für wechselnde Kleidungsstile und -trends. Und welche Voraussetzung hat Mode selbst? Unter welchen Bedingungen entsteht Mode bzw. unter welchen Bedingungen ist sie entstanden? Sie scheint ja mittlerweile fast alles zu bestimmen, was uns umgibt.

Glücklicherweise haben sich bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts einige kluge Köpfe mit diesen Fragen beschäftigt. Einer der ersten war Georg Simmel. Er hat bereits vor der Jahrhundertwende grundlegende Eigenschaften des Phänomens Mode erkannt. Simmel zufolge liegen zwei entgegengesetzte menschliche Bedürfnisse dem Phänomen Mode zugrunde: Das Sich-von-den-anderen-unterscheiden-wollen (Unterscheidungsbedürfnis) und das Dazu-gehören-wollen (Nachahmungsbedürfnis).

Simmel schreibt dazu in dem Aufsatz "Die Mode" aus dem Jahr 1911:

»Sie [die Mode] ist Nachahmung eines gegebenen Musters und genügt damit dem Bedürfnis an sozialer Anlehnung, sie führt den Einzelnen auf die Bahn, die alle gehen, sie gibt ein Allgemeines, das das Verhalten jedes Einzelnen zu einem bloßen Beispiel macht. Nicht weniger aber befriedigt sie das Unterscheidungsbedürfnis, die Tendenz auf Differenzierung, Abwechslung, Sich-abheben. [...] So ist die Mode nichts anderes als eine besondere Lebensform, durch die man die Tendenz nach sozialer Egalisierung mit der nach individueller Unterschiedenheit und Abwechselung in einem einheitlichen Tun zusammenführt.« (Simmel 1983, S. 40f)

Elena Esposito nähert sich fast ein Jahrhundert später dem Phänomen Mode mit Hilfe der Systemtheorie, greift zu Beginn ihrer Arbeit aber Simmels Erkenntnis auf und verweist auf die Paradoxie, die darin zu finden ist:

»In der Mode realisiert sich eine Form der Nachahmung in dem Versuch, die eigene Individualität durchzusetzen; man strebt Originalität an, indem man tut, was die anderen tun; man nimmt die reine Vorläufigkeit zum dauerhaften Anhaltspunkt; man nimmt eine Verbindlichkeit hin, nur weil sie sich ändert.« (Esposito 2004, S. 9)

Für Esposito steht das Prinzip Mode für das moderne Leben: Die traditionell eindeutige Ordnung wird nach und nach durch einen komplexen, nicht-beliebigen Umgang mit Erscheinungsformen erstezt:

»Die Mode ändert sich ständig, doch solange eine Mode währt, kann sie nicht geändert werden; sie hat keinen Zweck, dennoch gestattet sie es nicht, sich ihr zu entziehen. [...] Die Paradoxien der Mode [...] sind gerade ein Anzeichen für diese ausgefeilte Form der Erzeugung des Notwendigen aus dem Zufall heraus, die keinerlei Voraussetzung auf der materiellen Ebene bedarf.« (Esposito 2004, S. 10f)

Dass Mode keinen Zweck haben soll, widerspricht m.E. allerdings der oben erwähnten Annahme, dass Mode der Befriedigung zweier grundlegender menschlicher Bedürfnisse dient. Diese Grundbedürfnisse sollten jedoch nicht unhinterfragt als naturgebenen vorausgesetzt werden. Esposito bezieht den fehlenden Zweck vermutlich auf etwas von außen gesetztes.

Also dort wo von außen gesetzte Ordnungen und Regeln verschwinden, gewinnt Mode an Einfluss und bestimmt als ein komplexer Mechanismus die Verhaltensweisen der Menschen. Das rasante Ansteigen von Verordnungen, Bestimmungen und Regelungen, das mancher Orts wahrzunehmen ist (interessanterweise nicht selten dort, wo "Freiheit" großgeschrieben wird, wie z.B. in der Bildung) taucht in der Geschichte der Mode immer wieder auf und untermauert die genannte These vielmehr als ihr zu widersprechen. Nicht selten wurden Kleiderordnungen dann immer strikter, wenn die Wahrscheinlichkeit sie zu brechen und sich nach anderen Prinzipien zu kleiden, immer größer wurden. (vgl. Esposito 2004, S. 19ff)

Esposito beschreibt das Phänomen Mode mit Hilfe eines zentralen Elements der Systemtheorie und zwar der Beobachterperspektive. Vereinfacht werden dabei zwei Formen der Beobachtung (als Kommunikationsrahmen) beschrieben. Die Beobachtung erster Ordnung ist jene, über die sich ein System (z.B. der Mensch) sich von seiner Umwelt unterscheidet, indem es diese beobachtet. Die Beobachtung zweiter Ordnung ist jene, die die Beobachtung beobachtet und auch vom beobachteten System beobachtet werden kann. Auf Mode bezogen heißt dies, dass alle Modeerscheinungen dem Prinzip der beobachteten Beobachtung (2. Ordnung) unterliegen.

Klarer wird dies vermutlich in folgenden Ausführungen von Esposito:

»Das Phänomen der Mode kann auf der Ebene der Beobachtung erster Ordnung weder erklärt noch beschrieben werden: Die Mode betrifft nicht Gegenstände oder den Schein, sondern die Art und Weise ihrer Berücksichtigung. [...] - Meinungen, die zustande kommen, indem man die anderen beobachtet und indem man beobachtet, wie man von den anderen beobachtet wird. Die Mode hat also nicht direkt mit dem Schönen, dem Wahren oder mit irgendeiner Form von Authentizität zu tun, sondern ist eher auf einer Ebene anzusiedeln, auf der die Beobachtung die Orientierungsfunktion ersetzt, die zuvor durch den Bezug auf die Einheit der Welt (und der Wahrheit) sichergestellt war. [...] Die Gegenstände befördern sozusagen Beobachtungen, die sich wiederum auf diese richten, um sich miteinander zu vergleichen und gegenseitig zu beobachten.« (Esposito 2004, S. 30f)

Diese Prinzipien sind grundlegend und gelten laut Esposito auch für die Wahrnehmung des eigenen Körpers:

»Das Bild und die Wahrnehmung des eigenen Körpers ergeben sich aus der Beobachtung der Beobachtung und nicht aus einer vermeintlichen originären Körperlichkeit. Die Beobachtung zweiter Ordnung wird also nicht nachträglich eingeführt, sondern ist vielmehr der Ausgangspunkt für die Konstruktion und die (weibliche) Überprüfung der eigenen Identität.« (Esposito 2004, S. 164)

Wenn dem so ist, dann dient Mode in erster Linie zur Reduktion von Kontingenz (Möglichsein). Sie gibt dort Orientierung, wo keine festen Regeln und Vereinbarungen diese Funktion übernehmen:

»Die Mode gibt also an, wofür sich die anderen vermeintlich entscheiden werden, sie gibt an, was allgemein gefällt, ohne damit eine konforme Entscheidung - außer im abstrakten Sinne einer Konformität der Devianz [Abweichung] - zu erzwingen. Jeder kann sich ruhig für etwas anderes entscheiden, weiß dabei aber zumindest, wovon er ausgehen kann.« (Esposito 2004, S. 168)

Quellen:
- Esposito, Elena (2004): Die Verbindlichkeit des Vorübergehenden
- Simmel, Georg (1983, Orig. 1911): Die Mode. In: Simmel, Georg: Philosophische Kultur - Über das Abenteuer der Geschlechter und die Krise der Moderne

· Mode & Gruppenzugehörigkeit

(Julia Mader, Juliane Henke)

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Auszug aus der Präsentation:

Soziale Identität & Stilprägung

Die aus der Gruppenzugehörigkeit resultierende Vorstellung einer Person darüber, wer oder was er ist. Diese wird aus den Gruppenmitgliedschaften abgeleitet und basiert auf einem bewertenden Vergleich zwischen sozialen Gruppen.

Der individuelle Stil ist ein zentraler Wert im Leben eines Menschen - etwas, das mit Energie und innerer Überzeugung etabliert und verteidigt wird.

Durch Individuellen Stil & soziale Identität fühlen sich Menschen bestimmten Gruppen zugehörighttp://www2.blogger.com/img/gl.link.gif
Gruppenzugehörigkeit durch bewusste, gleichzeitige Abgrenzung von anderen Gruppen
-> dient der Selbstdefinierung

Folgende Gruppen werden vorgestellt und analysiert:
· Rockabilly
· Geisha
· Kommune 1
· Harajuku


· Wirkung von Mode

Wirkung von Mode - Eigene Trendforschung auf der Straße
(Steffi Lübbeding, Heike Müller, Mareike Oltmer, Svenja Petschulat, Nicole Reinhardt, Wiebke Scholz, Antonia Schmidt, Mirjam Baumgarten)

-> Download Powerpoint-Präsentation (17 MB) (Diese Datei steht nur temporär zur Verfügung)


Auszug auf der Präsentation:

Wirkung von Mode


· Mode/ äußere Erscheinung beeinflusst den 1. Eindruck – Dominanz
· Kleidung als Ausdruck von Identität und Rückwirkung
· Transformation des biologischen Körpers in eine sozial bedeutsame Erscheinung
· Gestaltung für sich selbst und für andere (Anpassung und Abgrenzung)
· Mode ist eine Form der nonverbalen Kommunikation


Mode als Medium der Kommunikation

· Es gibt Codes für unterschiedliche Rollen, Lebensphasen und soziale Milieus
· Zeichenwelt wird immer komplexer
· Codes sind in ständigem Wandel
· Codes sind „träge“


Straßenumfrage zum Thema Mode
Es werden verschiedene Typen von Menschen aller Gesellschaftsschichten und Altersgruppen angesprochen und zu einem einheitlichen Fragenkatalog interviewt. Wie ist die Selbsteinschätzung dieser Typen? Lassen sich Trend und Stil trennen?
Es wird je ein Foto von den Befragten gemacht und eine Art Steckbrief erstellt. Welche Fragen sind dabei interessant für unsere Untersuchung?

Was ist uns aufgefallen?
· Selbsteinschätzung fiel den Befragten schwer
· Starker Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung
· leicht Fehlinterpretationen durch ersten Eindruck
· Befragte wollten sich von der Masse abheben, trugen aber fast durchgehend Massenware
· Individualität wurde angestrebt – aber für uns als Beobachter oft nicht erreicht
· Wort „Trend“ ist negativ behaftet, man will nicht gern „Trendopfer“ sein
· Viele gaben an einen persönlichen Stil zu haben, nach dem die Mode ausgesucht wird

Fazit
· Unterbewusste Wirkung von Mode darf nicht unterschätzt werden.
· Selbstwahrnehmung ist nicht gleich Fremdwahrnehmung








· Körper als Modeträger

(Birgit Fedke)

(noch kein Material vorhanden)

· Mode & Uniform

(Janine Florianits, Sylvia Riesner, Marcus Fischer)

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24.02.2007

· Mode als Statussymbol

(Timo Deinhard, Anna Brüggemann, Daniela Smarsly, Alexandra Bütehorn, Rolf Schneider)

Mittel Mode als Statussymbol zu benutzen:


· Kostbare Materialien: Purpur, golddurchwirkte Stoffe, allg. Farben, Seide, Byssos, Pelz
· „unpraktische“ Kleidung: Schleppe, Korsett, Stöckelschuhe, Halskrause, vornehm = nicht arbeitend
· Insignien der Macht: Schwert/ Degen, Krone, militärische Abzeichen, Orden
· Gesetze: Kleiderordnungen, Verbote, Amtstracht

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Diskussion zum Thema Statussymbole:

· Die im Video gezeigten Statussymbole ( Autos, Brillianten, Grillz, Ketten..) sind übertrieben und wirken lächerlich
· Inbegriff der Neureichen
· Statussymbole sind sofort für alle erkennbar
· Stars bedienen sich der herkömmlichen Statussymbole, nutzen jedoch keine eigenen Ideen neue zu produzieren
· Das Video wirkt durch zu übertriebene Statussymbole absolut lächerlich
· Warum werden Schmerzgrenzen durch Übertreibungen überschritten?
· Durch diese Übertreibung werden die bekannten Symbole nicht länger gesellschaftsfähig
· Übertreibung = Provokation
· Viele Statussymbole machen noch lange nicht einen Status aus
· Kleidung als Statussymbol: Menschen können durch ihre Kleidung einem bestimmten Stadtteil zugeordnet werden
· Die breite Masse definiert die Statussymbole, somit erhält der Träger/Benutzer erst den gewünschten Status
· Berufskleidung als Statussymbol ( Respekt)

Links:
http://www.youtube.com/watch?v=el6XY2lJZ4s (Cassidy - Take It)
http://www.youtube.com/watch?v=k7N4wy2xmoI (Nelly - Grillz)

· Mode in Afrika

(Christine Lutz, Samira Bajrovic, Daniela Behncke)

Download -> Mode in Afrika (PDF-Datei)







· coffee2go - Trend und Lifestyle

(Almke Ovie, Waltraud Papelitzky, Cornelia Fuchs)

"Trends sind kulturelle Anpassungsübungen an veränderte Gegebenheiten. Mit ihnen versucht die Gesellschaft, den Spannungen, denen sie durch Modernisierungen und veränderte Bedingungen ausgesetzt ist, Gestalt zu verleihen. Trends sind die Grammatik des Neuen, das in unsere Gewohnheiten einbricht und sie verändert. Und immer liegen ihnen soziographische Wandlungen zugrunde, vermischt mit und verschärft durch technologische Innovationen." (Matthias Horx in "Trendbuch 1". Ecos Verlag GmbH Düsseldorf 1993.)

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-> Download Handout (noch nicht vorhanden)

Links:
http://satire.germanblogs.de/archive/2007/01/16/wtw77qm8vi0b.htm
http://www.kaffeeverband.de



· Mode & Folter

(Sabrina Hollnack)

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Definition Folter


Anti-Folterkonvention der UN von 1984)
“1. Unter Folter im Sinne dieser Erklärung ist jede Handlung zu verstehen, durch die eine Person von einem Träger staatlicher Gewalt oder auf dessen Veranlassung hin vorsätzlich starke körperliche oder geistig-seelische Schmerzen oder Leiden zugefügt werden, um von ihr oder einem Dritten eine Aussage oder ein Geständnis zu erzwingen, sie zu bestrafen oder sie oder andere Personen einzuschüchtern. Nicht darunter fallen Schmerzen oder Leiden, die sich lediglich in einem mit den Mindestgrundsätzen für die Behandlung von Gefangenen zu vereinbarenden Maß aus gesetzlich zulässigen Zwangsmaßnahmen ergeben, diesen anhaften oder als deren Nebenwirkungen auftreten.”

2. “Die Folter ist eine verschärfte Form absichtlicher grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe.”

Zitat:

„Die meisten Menschen leben mehr nach der Mode als nach der Vernunft.“
(Georg Christoph Lichtenberg (1742-99), dt. Aphoristiker u. Physiker)

Diskussion:
(Das Thema der Präsentation war durchaus als polemische Zuspitzung gemeint und sollte eine lebhafte Diskussion befördern.)
· Kann man das, was man sich selbst zufügt, mit dem Begriff Folter umschreiben?
· Ist der Begriff Folter, im Hinblick auf jene Menschen, die überall auf der Welt gefoltert werden, überhaupt angebracht?
· Wie freiwillig sind die Quälereien, die viele Menschen auf sich nehmen, um einem Ideal zu entsprechen, und gibt es nicht tatsächlich Parallelen zur Folter?
· Mehrheitlich wurden Selbstquälereien durch Versuche Idealen zu entsprechen, welche auch durch Mode transportiert werden, durchaus gesehen, der Begriff Folter dafür aber als unzutreffend angeshen.


· Schönheitsoperationen

(Senada Ramic, Sabine Schumacher)

Textauszug:
"Menschen, die sich nur für die Schönheit unters Messer legen lassen, haben oft einen sehr langen Leidensweg hinter sich, der sich hinter der äußeren Fassade im Innenleben abspielt und im Laufe des Lebens immer bedrückender wird.

Aber anderseits kann man auch nicht alle Schönheitspatienten in eine Kategorie von Menschen einordnen. Man kann drei hauptsächliche Patientengruppen unterscheiden:

1. Personen, bei denen das soziale Leben (glückliche Beziehung und Einbettung in einen soliden Freundeskreis) nicht gestört war oder ist und die auch von anderen nicht als hässlich empfunden werden. Diese Menschen haben aber einen sehr hohen Anspruch an ihr Leben, ihre Umwelt und auch an sich selbst und wollen somit die sich selbst zugesprochenen Schönheitsmängel beseitigen, um mit sich selbst zufrieden sein zu können. Auch spielt hier oftmals die Angst vor einem möglichen Attraktivitätsverlust durch das Altern eine entscheidende Rolle.

2. Personen, bei denen das soziale Leben ebenfalls in Ordnung ist, bei denen jedoch durch einen Unfall oder eine Krankheit ein gewisser Attraktivitätsverlust eingetreten ist, der durch die Schönheitsoperation wieder behoben werden soll.

3. Und schließlich gibt es dann auch noch Menschen, bei denen der vermeintliche Schönheitsfehler oftmals schon in ihrer Entwicklung zum erwachsenen Menschen erhebliche soziale und psychische Missstände hervorgerufen hat. Nach jahrelangen Verspottungen und Problemen, Freunde oder einen Partner zu finden, ist der Leidensdruck schließlich so groß geworden, dass sich diese Patienten dann für eine Schönheitsoperation entscheiden, um überhaupt mit sich selbst und der Umwelt klarkommen zu können."

->
Download Handout
-> Download der Powerpoint-Präsentation
-> Download interne Umfrage und Diskussionsfragen




23.02.2007

· Jugend und Mode

(Claudia Töbeck, Julia Bach)



Jugend und Mode - Psychologische und soziologische Aspekte -> Download (PDF)

Textauszug: "Wenn sich die Mode schnell ändern soll, muss sie innovativ sein. Dieses fällt besonders in traditionellen Kreisen schwer, dort wo Mode teuer und kostbar ist. Die Neuheiten, die so genannten Flaggensignale entwickeln sich aus den Jugendkulturen."

Warum kreieren Jugendliche ihre eigene Mode? -> Download (PDF)

Textauszug: "Mode stellt für Jugendliche 'ein ganzheitliches Phänomen' dar. Es handelt sich deshalb bei der Jugendmode nicht nur um die Bekleidung und die Veränderung des Körpers. Sie äußert sich im gesamten Lebensbereich und der Erfahrungswelt des Heranwachsenden. Deshalb müssen weitere Kriterien miteinbezogen werden, um von einem Mode-Set sprechen zu können. Hierzu gehören: Accessoires, Düfte, Musik, Genuss- und Nahrungsmittel, Habitus, Räume, Zeiten (s. Retro-Look)und Idole."

Literaturverzeichnis -> Download (PDF)


· Mode in Japan

Mode in Japan - Vom Kimono zum Streetstyle
(Katinka Pinckert)

-> Download Handout (PDF)
-> Download Powerpoint-Präsentation

Auszug aus dem Handout:

1. Zum besseren Verständnis:
In Japan hat man eine zyklische Vorstellung der Zeit, Dynastien kommen und gehen aber die elementaren Dinge des Lebens bleiben erhalten, wie etwa die Jahreszeiten, Schrift und Sprache.
Durch die Symbolschrift die seit über 1000 Jahren verwendet wird, ist eine viel stärkere Bedeutung von Symbolen und Zeichen entstanden. Symbole sind besser bekannt, werden häufiger verwendet, von den meisten verstanden und viel bewusster eingesetzt, als es in westlichen Kulturen der Fall ist.
Die Gesellschaft ist von dem Gedanken der Gleichheit geprägt, nachdem alle Menschen gleich sind und das Kollektiv mehr zählt als das Individuum.
[...]

7. Kulturelle Bedeutung
Der Kimono ist also nicht nur ein Kleidungsstück sondern gibt gleichzeitig Auskunft über das Alter der Trägerin, die Jahreszeit und den Anlass zu dem der Kimono/Obi getragen wird. Ein passend ausgesuchter Kimono harmoniert perfekt mit seiner Umgebung und seiner Trägerin.
Zum einen gilt der Schnitt des Kimonos als perfekte Anpassung an die Lebensumstände und das alltägliche Leben in denen er entstanden ist, (z.B. kniete man auf dem Boden und saß nicht auf Stühlen wie heute wobei der Obi wirklich hinderlich ist). Von Kritikern wird er allerdings als ein Kleidungsstück wahrgenommen, das die Bewegungsfreiheit deutlich einschränkt und dem Körper eine zu feste Form gibt. Er ist an den in Japan vorherrschenden Figurtyp angepasst und betont das Ideal der weiblichen Schönheit.

8. Japanische Mode heute
Zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg kam vermehrt westliche Mode in Japan auf, was zunächst zu einiger Verwirrung führte, denn es fehlte ein Maßstab zur Bewertung und Interpretation des neuen Kleidungsstils, was in den ersten Jahren dazu führte, dass die meisten Japaner ‚overdressed’ waren. Doch irgendwann kamen eigene Interpretationsmöglichkeiten für die neue Kleidung auf. Mittlerweile wurde nicht nur die Mode sondern auch ihre Wertung aus dem Westen übernommen. Trotz der westlichen Kleidung und Lebensweise ist ein Hang zu Uniform geblieben. Und die ist ausschlaggebend für die aktuellste Entwicklung in der japanischen Mode. In den 80’ern wird die Street-Fashion aus London bekannt und immer beliebter. Es entsteht sogar ein eigenes Magazin, das über die Londoner Fashionszene berichtet.





9. Fruits
Die Jugendlichen, die die Londoner Street-Fashion tragen treffen sich vor allem am Bahnhofsbezirk Harajuku in Tokyo. Dies wird zu Beginn der 90’er zum sonntäglichen Szene-Treff von Live-Bands, Modeläden und Trendsettern. Doch diese Trendsetter finden immer mehr Nachahmer, so dass immer ausgefallenere Outfits entstehen, bis schließlich nur noch die ‚Flucht’ zu vollkommen bunten und extremen Kleidungstücken und Accessoires bleibt. Der ‚decora’-Stil ist entstanden. Heute finden sich in Harajuku viele verschiedene Gruppen, die aus dem ‚decora’-Stil entstanden sind und deren Zusammengehörigkeitsgefühl sehr stark ist. Zu diesen Gruppen gehören zum Beispiel Punks, Decoras, Lolitas und EGL (Elegant Gothic Lolitas), Mangas, Twins, kanji und viele mehr. Es gibt ein eigenes Magazin, ‚Fruits’ mit Fotografien von Shoich Aoki, in dem sich die Jugendlichen neue Anregungen holen können und über die neuesten Trends berichtet wird. Die Mode ist oft selbst gemacht oder Second-Hand, aber es gibt auch Fashion-Labels, die auf den Trend aufgesprungen sind bzw. gerne getragen werden, z.B. Milk, W<, 20471120, Vivienne Westwood, Buffallo und Belly Button.

Links:

http://www.flickr.com/groups/harajuku/pool/ (fruits)
http://www.pingmag.jp/2007/01/24/bruce-osborn-oyako-portraying-japanese-generations/ (Portraits versch. Generationen)
http://fashion.3yen.com/category/fruits/(Fruits etc.)
http://www.flickr.com/groups/76733810@N00/pool/page5/ (Harajuku)
http://www.velvetgarden.net/affiliate/affiliate.html (Magazine: Gothic Lolita Bible, Fruits etc.)

· Geschlechstspezifische Mode

(Marlen Sy, Teresa Hill)

Geschlechtsspezifische Mode heute (Text) -> Downlaod (PDF)

Ausschnitt aus dem Text:

"Sich modisch zu kleiden ist heute wichtiger denn je. Nicht nur Frauen achten sehr auf ihre Kleidung, auch die Männerwelt ist zunehmend davon betroffen. Durch Massenproduktion ist es heutzutage einfach, günstige Trends von der Stange zu kaufen, um sich diesen Trends anzupassen. Frauen – und Männermode weisen im Gegensatz zu früher weniger starke Unterschiede auf. Es gibt weniger starre Konventionen darüber, was typisch männlich bzw. typisch weiblich ist. Modezeitschriften zeigen woran sich Frau und Mann orientieren soll." ...

21.02.2007

· Dessous, Nylonstrümpfe

(Angelika Käss, Larissa Weber, Doris Janzen, Viola Nannenga, Susanne Krau)

-> Geschichte der Nylonstrümpfe (Handout, Download als PDF)

Auszug aus dem Handout:

"Nylon kam nach dem zweiten Weltkrieg aus den USA nach Deutschland. Nach
amerikanischem Vorbild wurde auch das „neue“ Deutschland durch das Perlon geprägt. Zwischen 1950 und 1965 spricht man von der so genannten „Perlonzeit“.
Kaum ein anderes Material steht für die Zeit des deutschen Wirtschaftswunders. Produktion und Absatz erlebten in dieser Zeit traumhafte Steigerungsraten. Die neue Kunststofffaser erlebte absolute Begeisterung, vor allem in der Damenwelt.
Der Mythos der Wunderfaser wurde durch mehrere Faktoren angeheizt:
Die Perlonstrümpfe waren sehr schwer zu bekommen. Und für damalige Verhältnisse waren sie sehr teuer, was aber auch ihre Exklusivität bestätigte. Außerdem wurde mit ihnen ein weibliches Selbstverständnis konstituiert. Bis heute gelten die Kunstfaserstrümpfe, als Inbegriff der erotischen Vorstellung der 50’er Jahre. Nicht nur das: Sie standen auch für „gutes Benehmen“ und formten so die Definition für ein bestimmtes Idealbild der Frau. Trug ein junges Mädchen (ab 14 Jahren) Strümpfe, war dies ein Zeichen für den Übergang vom Kind zur Frau. Dank der ersten Perlonstrümpfe fühlten sich die jungen Mädchen endlich als richtige Frauen und endlich bekamen sie ein Kleidungsstück, welches neu war und nicht aufgetragen werden musste. Durch die Strümpfe konnten sich die Mädchen nicht nur der Vorstellung der erwachsenen Weiblichkeit hingeben. Sie erfuhren plötzlich wie es ist, männliche Aufmerksamkeit zu erregen und sexuell attraktiv zu sein. " ...

Links:

http://www.deutsches-strumpfmuseum.de

20.02.2007

Stil, Mode, Trend etymologisch

Stil: m. 'zweckabhängige Art und Weise des schriftl. und mündl. sprachlichen Ausdrucks, charakteristische Ausdrucksform in Kultur und Kunst', Entlehnung (1. Hälfte 15. Jh.) von lat. stilus 'spitzer Gegenstand, Pfahl, Stiel, Stengel, Griffel zum Schreiben', übertragen 'das Schreiben, schriftl. Abfassung, Darstellung, Ausdrucksweise, Schreibart, Literatur, Sprache', mlat. auch 'Gewohnheit, Herkommen.' ...

Mode: f. 'Brauch, Geflogenheit, zeitbedingter Geschmack in Kleidung, Frisur, Umgangsformen, Literatur, Kunst u. dgl.', Entlehnung im 17. Jh. unter dem Einfluss frz. Lebensart und Kultur von frz. mode f. 'Art und Weise, Brauch, Sitte, zeitgemäße Kleidertracht', das mit Genuswechsel auf lat. modus m. 'Maß, Ziel, Vorschrift, Art und Weise' zurückgeht. ...

Trend: m. '(Grund)richtung einer (sich anbahnenden) Entwicklung, Entwicklungstendenz' (bes. im wirtschaftlichen und politischen Bereich), allgemein 'charakteristisches Zug, Neigung, Mode(erscheinung), öffentliche Stimmung', übernommen (20er Jahre 20. Jh.) von gleichbed. engl. trend, zum Verb engl. to trend 'sich neigen, richten, erstrecken, eine betsimmte Richtung haben oder nehmen', aengl. trendan '(sich) drehen, wenden', das mit aengl. trendel 'runder Klumpen, Ball' wie trennen als eine nasalierte Bildung zu der unter zehren, zerren, Zorn genannten Wurzel ie. *der(∂)-, *der- 'schinden, (ab)spalten', anzusehen ist (s. auch trudeln).

(Pfeiffer, Wolfgang: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen)

19.02.2007

Planung / Themenübersicht

Fr. 23.02.
Vorträge/Präsentationen:
- Mode & Kleidung: Eine Bildersammlung (Klaus Möller)
- Geschlechtsspezifische Moden (Marlen Sy, Teresa Hill)
- Geschichte der Dessous/Nylon (Angelika Käss, Larissa Weber, Doris Janzen, Viola Nannenga, Susanne Krau)
- Mode in Japan (Katinka Pinckert)

anschl. Vorbereitungen der folgenden Vorträge, Ausarbeitungen etc.

Sa. 24.02.
Vorträge/Präsentationen:
- Schönheitschirurgie (Senada Ramic, Sabine Schumacher)
- Mode & Folter (Sabrina Hollnack)
- Trend Coffee2Go (Almke Ovie, Waltraud Papelitzky, Cornelia Fuchs)
- Mode in Afrika (Christine Lutz, Samira Bajrovic, Daniela Behncke)
- Kleidung als Statussymbol (Timo Deinhard, Anna Brüggemann, Daniela Smarsly, Alexandra Bütehorn, Rolf Schneider)

Ausstellung (ab Samstag 10 Uhr):
- Jugend und Mode (Claudia Töbeck, Julia Bach)

So. 25.02.
Vorträge/Präsentationen:
- Trend-/Stilforschung auf der Straße (Steffi Lübbeding, Heike Müller, Mareike Oltmer, Svenja Petschulat, Nicole Reinhardt, Wiebke Scholz, Antonia Schmidt, Mirjam Baumgarten)
- Mode & Uniform (Janine Florianits, Sylvia Riesner, Marcus Fischer)
- Körper als Modeträger (Birgit Fedke)
- Gruppenzugehörigkeit (Julia Mader, Juliane Henke)
- Versuch einer Reflexion mit Blick auf die soziologische Forschung (Klaus Möller)
- Zum Ausklang ein Film: "Frühstück bei Tiffany" (Audrey Hepburn)

Hausarbeiten:
- Modeerscheinungen: Mailand, Madrid, Paris (Meike Veit)
- Geschichte der Sonnenbrille (Nadja Moebius)
- Mode als Kommunikationsmedium (Mareike Geiß)

14.02.2007

Texte im Kunstforum International

Folgende Texte findet ihr im Kunstforum International, Band 141, Mode (herausgegeben von Birgit Richard)
-> (Bei Interesse an den Texten wendet Euch bitte an mich, sie liegen auch als Datei vor.)

- Die oberflächlichen Hüllen des Selbst - MODE ALS ÄSTHETISCH-MEDIALER KOMPLEX
- Theorizing Style: Subkultur und Fetischmode
- Der Schnitt, aus dem die Schritte sind
- Dance 2000 - Tanzmoden des ausgehenden 20. Jahrhunderts
- Aufgehen in der Pseudonatur - INTERVIEW, GEFÜHRT VON BIRGIT RICHARD AM 14.7.1997 IN BERLIN
- Mode und Militär
- Mannekin, Statue, Fetisch
- Eingetragen - Abgetragen - Zur Phänomenologie der Gebrauchsspur in der Mode
- Ephemeriden - Mode, Kunst, Medien. - Strategien des Flüchtigen
- Verstrickungen
- The Body is the message - DAS BILD VOM KÖRPER IN DEN MEDIEN
- Mode oder Trend? - EIN UNTERSCHIED, DER EINEN UNTERSCHIED MACHT
- Fashion goes virtuell? - ZUR SCHICKSALHAFTEN ALLIANZ VON MODE UND FOTOGRAFIE
- "My Lifestyle Works For Me" - FOTOSERIE STYLE, 1996

Bildergalerie Vogue

Bilder zum Seminar können als Album hier eingestellt werden. Beispiel:

Literaturliste

Hier schon mal der Link zur aktuellen Literaturliste (Stand 15.02.2007):
http://www.klausmoeller.net/lernen/modesoziologie/Literaturliste_Modesoz.pdf

Universität Hamburg, Studiengang Kosmetik & Körperpflege, WS 2006/2007
Seminar: Modesoziologie II, Dozent: Klaus Möller

Literaturliste (Stand: 15.02.2007)

· Baacke, Dieter u.a. (1988): Jugend und Mode - Kleidung als Selbstinszenierung, Leske und Budrich, Leverkusen
· Barthes, Roland (1985): Die Sprache der Mode, Suhrkamp, Frankfurt a.M.
· Barthes, Roland (1964): Mythen des Alltags, Suhrkamp, Frankfurt a.M.
· Baudot, Francois (1999): Die Mode im 20.Jahrhundert, Schirmer/Mosel, München
· Baudrillard, Jean (1986): Der symbolische Tausch und der Tod, Matthes und Seitz, München
· Berger, John u.a. (1994): Sehen - Das Bild der Welt in der Bilderwelt, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg
· Böhm, Thomas/Lock, Birte/Streicher (1989) (Hrsg.): Die zweite Haut - Über Moden, Rowohlt, Reinbek bei Hambur
· Bourdieu, Pierre/Delsaut, Yvette (1975): Die neuen Kleider der Bourgoisie, in: Kursbuch 42, Kursbuch Verlag, Berlin
· Bovenschen, Silvia (1986) (Hrsg.): Die Listen der Mode, Suhrkamp, Frankfurt a.M.
· Brock, Bazon/Reck, Hans Ulrich/Internationales Design Zentrum Berlin (1986): Stilwandel - als Kulturtechnik, Kampfprinzip. Lebensform oder Systemstrategie in Werbung, Design, Architektur, Mode
· Burgelin, Oliver (1994) (Hrsg.): Vom ewigen Zwang zu gefallen, Reclam, Leipzig
· Döbler, Hannsferdinand (1972): Kultur und Sittengeschichte der Welt - Kleidung, Mode, Schmuck, C. Bertelsmann, München
· Eco, Umberto (1985): Die Modi der kulturellen Moden, in: Über Gott und die Welt - Essays und Glossen, Hanser, München
· Ernst, Heiko (2001): Stil: Die Signatur der Persönlichkeit, in: Psychologie heute, September 2001
· Esposito, Elena (2004): Die Verbindlichkeit des Vorübergehenden: Paradoxien der Mode, Suhrkamp, Frankfurt a.M.
· Jelinek, Elfriede (2000): Mode, in: Magazin der Süddeutschen Zeitung, März 2000
· Jones, Terry/Mair, Avril (2005): Fashion Now - i-D Selects - The World's 150 Most Important Designers, Taschen, Köln
· Lehnert, Gertrud (1998) (Hrsg.): Mode, Weiblichkeit und Modernität, Ebersbach, Dortmund
· Luhmann, Niklas (1995): Die Realität der Massenmedien, Westdeuscher Verlag, Opladen
· Packard, Vance (1957): Die geheimen Verführer - Der Griff nach dem Unbewußten in jedermann, Ullstein/Econ Verlag, Düsseldorf
· Peacock, John (1991): Kostüm und Mode - das Bildhandbuch, Von den frühen Hochkulturen bis zur Gegenwart, Verlag Paul Haupt, Bern
· Poschardt, Ulf (1998): Anpassen, Verlag Rogner & Bernhard, Hamburg
· Richard, Birgit (1998) (Hrsg.): Die Oberflächen des Selbst - Mode als ästhetisch-medialer Komplex, Kunstforum International, Band 141, Juli - September 1998
· Simmel, Georg (1895): Zur Psychologie der Mode - Soziologische Studie, in: Die Zeit. Wiener Wochenschrift für Politik, Volkswirtschaft, Wissenschaft und Kunst. 5. Band 1895, Nr. 54 vom 12. 10; S. 22-24. (Onlineversion: http://socio.ch/sim/mod95.htm)
· Simmel, Georg (1905): Philosophie der Mode, in: Reihe Moderne Zeitfragen, herausgegeben von Hans Landsberg, No. 11) Berlin: Pan-Verlag o. J. (Onlineversion: http://socio.ch/sim/verschiedenes/1905/mode.htm)
· Simmel, Georg (1908): Die Frau und die Mode, in: Das Magazin. Monatszeitschrift für Literatur, Musik, Kunst und Kultur, hrsg. von Herwarth Walden, 77. Jg., No.5 (Februar 1908), S.82-83 (Leipzig) (Onlineversion: http://socio.ch/sim/verschiedenes/1908/frau_mode.htm)
· Simmel, Georg (1911): Die Mode, in: Simmel, Georg (1983): Philosophische Kultur - Über das Abenteuer der Geschlechter und die Krise der Moderne, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin (Onlineversion: http://socio.ch/sim/kul3a.htm)
· Sommer, Carlo Michael (1995): Alles Trend oder was? Über Moden, Trends und Trendforschung, in: Design-Center Stuttgart (Hrsg.): Moden und Menschen (Design Aktuell 6), Stuttgart, S. 97-107
· Sommer, Carlo Michael (2005): »Mode«, in: Graf Hoyos, Carl/Frey, Dieter: Psychologie in Gesellschaft, Kultur und Umwelt, Beltz

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Weitere Infos unter www.klausmoeller.net/lernen/modesoziologie/

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Siehe auch Weblog des Seminars Modesoziologie I: http://modesoz1.blogspot.com

Linkliste

Texte:


- Ernst, Heiko (2001): Stil: die Signatur der Persönlichkeit
-> http://www.sommer-research.com/Texte/texte.html
- Jelinek, Elfriede (2000): Mode
-> http://www.a-e-m-gmbh.com/wessely/fmode.htm
- Simmel, Georg (1895): Zur Psychologie der Mode
-> http://socio.ch/sim/mod95.htm
- Simmel, Georg (1905): Philosophie der Mode
-> http://socio.ch/sim/verschiedenes/1905/mode.htm
- Simmel, Georg (1908): Die Frau und die Mode
-> http://socio.ch/sim/verschiedenes/1908/frau_mode.htm
- Simmel, Georg (1911): Die Mode
-> http://socio.ch/sim/kul3a.htm
- Sommer, Carlo Michael (1995): Alles Trend oder was? Über Moden, Trends und Trendforschung
-> http://www.sommer-research.com/Texte/texte.html


Bildmaterial:

http://www.flickr.com/photos/mannequindisplay/
http://leregoledellattrazione.typepad.com/blog/modelle/index.html
http://foto.mv4u.net
http://www.flickr.com/photos/26913790@N00/
http://www.dellabass.com/F1.html
http://www.costumebase.org/de/index.html
http://www.fashion-base.de/

Sonstiges:

http://www.media.brigitte.de/de/pdfarchiv/mode/_media/frauen_und_mode.pdf ("Brigitte", Statistik "Frauen-Mode-Marken", Kommunikations-/Marktanalyse 1998)
http://www.sgipt.org/gipt/sozpsy/mode.htm (Psychologie der Mode)
http://hotbisexualmodel.blogspot.com/
http://www.initiativefuerwahreschoenheit.de/evolutionshome.htm
http://www.portal-der-schoenheit.de/
http://www.wer-weiss-was.de/theme77/article2892749.html
http://www.womensnet.de/index.php?id=1115 (Interview mit Armin Morbach)


Dieses Seminar findet im Rahmen des Studiengangs Körperpflege am Fachbereich Chemie an der Universität Hamburg statt. Dozent: Dipl.-Päd. Klaus Möller, www.klausmoeller.net