28.01.2008

Die Mode der 20er und 50er Jahre

(Steffi Verst)

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· In den zwanziger Jahren findet man bei der aktiven modernen Frau klare Linien.
· Die Konfektion produziert die neuen schlichten Linien in großen Mengen, so dass für die meisten Frauen die Kleidung erschwinglich ist.
· So verkörpert die „Garçonne“ den Wunsch der Frauen, nicht mehr auf die Errungenschaften ihrer noch jungen Emanzipation verzichten zu wollen. Keine Anstandsdamen mehr, weniger Hüte, auch weniger Männer.
· Dieser androgyne Körper wurde der neue Frauentyp: flachbrüstig, die Rückenlinie glatt und ohne jede Kurve, die Haare zum Bubikopf oder Etonschnitt gekürzt und mit Brillantine gelackt, sie trug kniefreie Hänger, die die fleischfarben seidenbestrumpften Beine sehen ließen und die weibliche Linie dissimulierten.

· In den fünfziger Jahren kommt die Kleidung als Zeichen der Zugehörigkeit zu den weniger privilegierten Schichten der Gesellschaft, für den Beruf und für den Staat aus dem Bereich der Konfektion.
· „Nach der Befreiung mußte man den jungen Frauen, den Leserinne unsrer Zeitschrift, zunächst beibringen, sich zu waschen, regelmäßig die Wäsche zu wechseln und gut zu riechen.“ Zitat von der Journalisten Françoise Giroud, eine Pionierin der ELLE- Redaktion
· In dem „New Look“, kreiert von Christian Dior, äußert sich die Couture und knüpft somit an die „Welt von gestern“ an. Doch diese Mode, die sich durch eingeschnürte Taillen und Röcke in Kelchform äußert, ist nicht revolutionär denn sie zeigt restaurative Züge.
· Obwohl die Frauen das Wahlrecht erhalten, Zugang zur Arbeit haben, ihr eigenes Auto fahren dürfen, verrät ihre Silhouette eigentlich Nostalgie nach der Belle _poque. Niemals zuvor hat sich deutlicher gezeigt, wie sehr ein Trend jeder Logik, jeder fortschreitenden Entwicklung, jeder soziologischen Weitsicht, mag sie auch noch so wissenschaftlich fundiert sein, spotten kann.
· Erstmalig der Begriff Subkultur: Die Jugendlichen grenzen sich durch ihre Kleidung von den Erwachsenen ab. Die Männer tragen Jeans und Lederjacken und die Frauen Petty coats und Pferdeschwänze.


Diskussionsergebnis:


Gemeinsamkeiten der 20er und 50er Jahre

Lebensfreude
Freizügigkeit (in der Jugendmode)
Weniger Männer
Frauen waren präsenter
Verstärktes Konsumverhalten
Hüte
Weniger Arbeitslose
Wirtschaftsaufschwung

Unterschiede der 20er und 50er Jahre
Taillenbetonung
20iger sind freizügiger
20iger wirken grenzloser
Pseudobefreiung in den 50igern
Massenmedien
Maßschneiderung/ Konfektion
Modeschmuck
Weiblichkeit in den 50igern in den Frisuren und in der Kleidung
Subkultur in den 50igern





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